Vedutenkabinett

Dieses Zimmer – das sich nach der barocken Bildhängung auch „Vedutenkabinett“ nennt – ist „angefüllt“ mit Stichen, Lithographien, Zeichnungen und kleinen Gemälden, die „Alt-Feldkirch“, die Stadt und historische Gebäude zum Motiv haben.

 

Besonders hervorgehoben werden muss jedoch das Aquarell, das der Hofmaler von Erzherzog Johann, Thomas Ender, um die Mitte des 19. Jahrhunderts malte. Es überliefert uns die Schattenburg in damals halbzerfallenem Zustand.

 

Eine ganze Bilderserie widmet sich auch dem Motiv „Stadt an der Ill“. So werden die Bedeutung des Flusses und der Aufstieg der Ansiedlung an der lange Zeit einzigen Illbrücke, an der „Hohen Brücke“, dargestellt.

 

Der ganze Nord-Süd-Verkehr, also vom Bodensee über die Alpen bis nach Italien, sowie der Ost-West-Verkehr von Tirol in die Schweiz, waren jahrhundertelang auf diese Brücke angewiesen.